- News/Aktuell

- Termine

- Vogel des Jahres

- Mitglied werden

- Spenden

- Projekte

- Naturschutzjugend

- Presse

- Jahresheft

- Beobachtungen

- Natur-Info

- Naturschutz
   für Praktiker

- LIVE-WebCam

- Gästebuch

- Links

- Kontakt/
  Ansprechpartner

 

 

 

Besucher seit 30.8.2000:

 

Suchen

 Suche auf der homepage

email

email an die Kreisgruppe

Naturschutz für Praktiker : | Nisthilfen : - Höhlenbrüter - Nischenbrüter - Schleiereule - Schwalben/Mauersegler - Turmfalke - Fledermäuse | - Winterfütterung -

 

Dieses Grundmodell lässt sich für zahlreiche Arten verwenden.

Tabelle mit Maßen für oben gezeichneten Nistkasten:
Alle Maße für Brettstärke 2cm.

Teile

Maß

Typ
A

Typ
B

Typ
C

Typ
D

Typ
E

Typ
F

1 Vorderwand

A

14

14

16

18

25

30

 

B

24

24

30

35

44

75

 

C

7

7

8

10

16

17

Fluglochdurchmesser:

2,8

3,2

5

8

12

15

2 Seitenwand

B

24

24

30

35

44

75

 

D

27

27

34

40

50

80

 

E

18

18

20

22

29

34

3 Rückwand

A

14

14

16

18

25

30

 

D

27

27

34

40

50

80

4 Boden

A

14

14

16

18

25

30

 

F

14

14

16

18

25

30

5 Dach

G

20

20

22

24

31

36

 

H

22

22

26

30

40

50

6 Leiste aus Eiche/Buche

I

4

4

4

5

6

6

 

J

47

47

58

66

80

100

Bewohner der verschiedenen Kastentypen:

Typ A:

Blau-Tannen- und Sumpfmeise

Typ B:

Kohlmeise, Gartenrotschwanz, Kleiber, Haus-und Feldsperling,
Trauer-und Halsbandschnäpper, Wendehals

Typ C:

Star, Sperlingskauz

Typ D:

Rauhfusskauz, Hohltaube, Dohle

Typ E:

Waldkauz

Typ F:

Gänsesäger, Schellente

Grün=Art auch in Gärten/Parks in Städten vorkommend

Material:

  • Gut abgelagerte, rißfreie Fichten-oder Tannenbretter sägerauh oder gehobelt (in jedem Baumarkt erhältlich).
    Geholbelte Bretter lassen sich besser und paßgenauer verarbeiten, die Innenseite der Vorderwand sollte man dann jedoch mit einer Drahtbürste oder Raspel aufrauhen, um den Jungvögeln das Erreichen des Flugloches zu erleichtern.

  • Zum Zusammenbauen des Kastens verwendet man verzinkte Nägel oder Holzschrauben, wobei Schraubverbindungen langlebiger und stabiler sind.
    Speziell bei den größeren Kästen sollte man unbedingt Holzschrauben verwenden!

  • Leinöl oder Holzschutzfarbe zum Schutz gegen Feuchtigkeit und Pilzbefall.
    Achten Sie auf umweltfreundliche Produkte, die auch für Tiere unbedenklich sind und streichen Sie die Außenseite des Kastens nach dem Zusammenbau.

  • Evtl. Dachpappe und Pappnägel zum Verkleiden des Daches als Schutz gegen Feuchtigkeit.
    Bei richtiger Verarbeitung erhöht ein Dachpappebezug die Lebensdauer des Kastens erheblich
    .

Schutz vor Nesträubern:

  • Die Kästen bis einschließlich Typ C sind durch den geringen Fluglochdurchmesser und den Abstand von Flugloch und Boden vor Nesträubern wie Katzen oder Marder geschützt.
    Bei den Kastentypen D, E und F ist den Nesträubern ein direktes Eindringen ins Kasteninnere möglich, hier gibt es gerade für Typ D spezielle Konstruktionen, die dies verhindern - falls eine große Gefährdung der Brut durch Katzen oder Marder am Aufhängeort besteht.
    Auf Wunsch senden wir ihnen gerne die entsprechenden Baupläne per e-mail zu.

  • Wo häufig Flugloch Erweiterungen durch Spechte oder Eichhörnchen entstehen, kann man durch Anbringen eines 8x8cm großen verzinkten Bleches (ca.1 mm stark), das mittig ein Loch der Größe: Fluchloch + 2mm aufweist die Brut schützen. Dies gilt für die Typen A-C.

Aufhängen und Befestigen:

  • Die Typen A-C können an Hauswänden oder Bäumen befestigt werden, das Flugloch sollte nach Süden oder Südosten gerichtet sein - also der Wetterseite angewandt.
    Aufhängehöhe: 2-4 Meter.

  • Die Typen D,E und F eignen sich durch die Lebensraumansprüche ihrer Bewohner -mit Ausnahme der Dohle, die auch in Städten brütet - nicht oder nur sehr eingeschränkt zum Aufhängen in Hausnähe oder Gärten. Fluglochausrichtung auch hier Süden oder Südosten.
    Aufhängehöhe: 4-20 Meter an ruhigen Stellen, abseits viel genutzter Wege und Straßen.

  • Werden die Kästen an Baumstämmen befestigt, sollten Nägel aus Aluminium verwendet werden, diese rosten nicht und sind -bei evtl. Baumfällung-von jedem Sägeblatt trennbar. Vor dem Aufhängen muß der Anstrich des Kasten völlig getrocknet sein!

Reinigung und Kontrolle:

  • Die Reinigung der Kästen erfolgt im Spätherbst,dabei werden alte Nester entfernt und der Kasten auf evtl. Beschädigungen überprüft und diese behoben. Beim Ausräumen der Nester reicht ein Auskratzen des Kastens mit einer Spachtel/Bürste völlig aus - auf jeden Fall sollte auf die Verwendung von Insektensprays etc. verzichtet werden!

  • Während der Brutzeit und Jugenaufzucht sollten Störungen und Öffnen des Kastens unterbleiben, um die Brut nicht zu gefährden!

 



Seite aktualisieren  

  

 

Impressum

optimiert für Mozilla Firefox / Bildschirm-Auflösung: min. 1024x768