AG Rauhfusskauz - LBV Kempten-Oberallgäu

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letztes Update: 17.04.2017 / 18:09
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Arbeitsgruppe Rauhfusskauz
Der Rauhfußkauz findet im Oberallgäu in ausgedehnten Waldgebieten voralpiner Lagen, wie dem Kürnacher- oder dem Kemptener-Wald, wie auch alpiner Lagen ideale Lebensräume. Begrenzender Faktor ist hier immer wieder die teils intensiv betriebene Forstwirtschaft. Genügend Totholz um dem Schwarzspecht - unserer größten Spechart - geeignete Lebensbedingungen zu schaffen fehlt meist. Der Rauhfußkauz ist jedoch stark vom "Wohnungsbau" der Spechte abhängig.

Der Erhalt von Altholzinseln oder "Biotopbäumen" wäre ideal für Schwarzspecht und Rauhfußkauz. Hier fänden beide Arten genügend Nahrung und somit beste Brutbedingungen.

Was in der staatlichen Forstwirtschaft schon teilweise umgesetzt wird, ist in privaten Wäldern oft sehr schwer zu erreichen. Das nötige Eindämmen des Borkenkäfers erschwert die Ausweisung und natürliche Entwicklung von Totholzbereichen oder Windwurfflächen zusätzlich. Durch Nisthilfen versuchen wir gezielt Brutmöglichkeiten zu schaffen, wo kaum natürliche Nisthöhlen vorhanden sind. Im Kürnacher-Wald bei Eschach wurden 2007 durch Dr. Bernhard Hirsch, Gerhard Keidler und Revierjäger Karl Barthan an ausgewählten Standorten die ersten zehn Nisthilfen angebracht.

Von unserer Arbeitsgruppe angebrachte Nisthilfen: 14
Im Staatswald Eschach/Kürnach.
Ansprechpartner
Thomas Blodau


Bestandsentwicklung im Oberallgäu seit Beginn unseres Projektes:

Leider wurden die Nisthilfen der AG bisher nicht zur
Brut genutzt. Wir versuchen seit Herbst 2013 mit dem
Einsatz eines neuen Höhlentyps das Angebot zu verbessern.



Magere Bilanz

Nach sechs Jahren fällt die Bilanz 2013 sehr dürftig aus. Bei den regelmäßigen Kontrollen der zehn Nisthilfen wurden nur in einer einige Gewölle gefunden - vermutlich ein Schlafplatz -, Bruten fanden leider keine statt. Auf der Suche nach einem evtl. besser geeigneten Kastenmodell wurden wie auf eulen.de fündig.
LBV´ler Manfred Sabel machte sich als passionierter Bastler gleich ans Werk. Auf dem Wertstoffhof sammelte er Altholz und organisierte im Sägewerk Schwartenbretter für die Außenverkleidung der Kästen. Für null Euro, aber mit jeder Menge Arbeit, entstanden so vier neue Nisthöhlen für den Rauhfusskauz.
Im Herbst 2013 wurden die Nisthilfen von Förster Johann Mayr und Annette Mayr aus unsere AG an ausgewählten Stellen im Kürnacher Wald angebracht.

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